Wahlkreis-Stammtisch mit Innenminister Markus Ulbig
Einmal im Quartal lade ich interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen meines Wahlkreises zu einem thematischen Stammtisch ein.Gerade im Hinblick auf den Veranstaltungsort bieten mir dafür die Dresdner Alt- und Neustadt eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Nachdem wir im vergangenen Jahr die Stasi-Gedenkstätte auf der Bautzner Straße besuchten und bei einer Führung durch das Albertinum Einblicke in die Galerie Neue Meister und in die Skulpturensammlung erhielten, widmete sich die erste Veranstaltung im Jahr 2011, und damit der dritte Wahlkreis-Stammtisch, einem tagespolitischen Thema.
Unter dem Stichwort Staatsmodernisierung sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand etwas zu einem aktuellen Projekt der Landesregierung erfahren: Perspektiven Sachsen 2020 Moderne Verwaltung und leistungsfähiger Staat, so der offizielle Titel.
Ich freue mich, dass sich der Sächsische Staatsminister des Inneren, Herr Markus Ulbig, persönlich bereit erklärte, die Teilnehmer über einen der Bereiche dieser wichtigen Reform zu informieren.In seinem Fachvortrag konzentrierte er sich in erster Linie auf das künftige Standort- und Personalkonzept der Sächsischen Polizei. Zudem erläuterte er noch einmal sehr anschaulich die Zusammenhänge zwischen den Reformüberlegungen und den beiden dafür ursächlichen Komponenten: das Auslaufen des Solidarpaktes II und der demografische Wandel im Freistaat Sachsen.
Knapp 50 Interessierte waren am 22. März 2011 ins Brauhaus am Waldschlösschen gekommen, um gemeinsam mit dem Innenminister und mir nicht nur diese Vorhaben offen zu diskutieren, sondern sich auch über andere, aktuelle politische Themen auszutauschen.
Vor allem Fragen zum Standortkonzept, wie Was passiert mit der Sächsischen Aufbaubank in Dresden? oder Wie werden sich die Polizeireviere in Dresden zukünftig verteilen?, standen dabei im Mittelpunkt.Aus aktuellem Anlass berichtete Markus Ulbig zudem über die neuesten Kriminalitätsentwicklungen in Sachsen, die erst am selben Vormittag vorgestellt wurden.Abschließend regte der Minister noch einmal die Diskussion zu den Vorfällen am 19. Februar dieses Jahres an, indem er in die Runde fragte, wie der Einzelne ganz persönlich diesen Tag empfunden und erlebt hat. Auch dazu entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.
Ich bin Herrn Staatsminister Ulbig sehr dankbar, dass er uns – weit über das eigentliche Thema der Veranstaltung hinaus – mit ausreichend Informationen und dem dazugehörigen Material ausgestattet hat. Auf dieser Grundlage ist es möglich, dass sich jeder selbst ein objektives Bild von den einzelnen Themenbereichen verschaffen kann.
Auf eine abermals rege Beteiligung – und vielleicht auch Ihre Teilnahme – an einem meiner nächsten Stammtische freue ich mich schon jetzt!