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11.12.2009 von Patrick.
2010 wird es keine verkaufsoffenen Sonntage in unserer Stadt geben -
Stadtrat schadet Dresden
In der gestrigen Stadtratssitzung votierte eine Mehrheit aus Grünen, LINKE und SPD sowie Bürgerfraktion gegen die seit Jahren praktizierten vier verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr in Dresden. “Diese Entscheidung ist realitätsfern und schadet der Stadt”, kritisert Patrick Schreiber, Stadtrat und Landtagsabgeordneter.
“Als Stadträte haben wir das Wohl Dresdens zu sichern und sollten die uns übertragenen Aufgaben uneigennützig und verantwortunsgbewusst wahrnehmen. Das linke Lager in Dresden hat einmal mehr bewiesen, dass bereits praktizierte und von einer Mehrheit der Dresdner akzeptierte Regelungen für sie keinen Wert haben. Daneben schaden sie besonders den Händlern in der für sie ertragreichen Vorweihnachtszeit.
Die Entscheidungen der letzten Jahre, den Händlern in Dresden das Öffnen ihrer Läden von 12 bis 18 Uhr an den Adventssonntagen zu gestatten, brachte eine Menge Vorteile. Es wurden für die Dresdner vier Mal im Jahr zusätzliche Möglichkeiten zum Konsumieren und Flanieren geschaffen. An den jeweils drei Adventssonntagen sorgten die offenen Einkaufshäuser zudem für willkommen Zulauf auf den Weihnachtsmärkten. Auch aus dem Umland kamen etliche Besucher in die Stadt.
Die Sonntagsöffnungen im Jahr 2010 völlig zu streichen, ist eine Missachtung all jener, die diese Möglichkeit bisher gerne für sich in Anspruch genommen haben und es geht eindeutig zu Lasten der Unternehmen und Marktbudenbesitzer. Wenn verkaufsoffene Sonntage im Advent so unnütz sind, wie von rot-rot-grün dargestellt, frage ich mich, warum es an entsprechenden Tagen immer derart voll in der Innenstadt ist”, so Patrick Schreiber weiter.
“Es ist unerträglich, wie die rot-rot-grüne Mehrheit versucht, allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt das eigene Weltbild und die eigenen Lebensgewohnheiten auf´s Auge zu drücken. Die Zeiten solcher Bevormundungen, wie jeder Einzelne sein Leben zu führen hat und was jeder Einzelne mit seinem Sonntag macht, sollten eigentlich seit 1990 vorbei sein.” so Patrick Schreiber abschließend.
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11.12.2009 von Patrick.
Chaos um Albertbrücke - CDU wirft Grünen Verlogenheit vor
In der Debatte um die chaotischen Verkehrsverhältnisse durch die teilweise Sperrung der Albertbrücke hat die CDU-Fraktion jetzt die Stadtverwaltung in Schutz genommen und dafür die Grünen heftig kritisiert.
„Fakt ist, dass die Planungen zur Sanierung und Verbreiterung der Albertbrücke jetzt so intensiv wie möglich vorangetrieben werden müssen, um die untragbaren Verkehrsbehinderungen schnellstmöglich zu beenden. Die Albertbrücke muss oberste Priorität erhalten. Allerdings entspricht nicht alles, was jetzt von politischer Seite an Vorwürfen vorgebracht wird, den Tatsachen – manches ist sogar schlichtweg gelogen.“, so Stadtrat Dr. Hans-Joachim Brauns, baupolitischer Sprecher der Fraktion.
„Bereits seit 2006 arbeitet die Stadt intensiv an einer Lösung zur Sanierung der maroden Albertbrücke. Die erhobenen Vorwürfe, dass die Verwaltung das Problem verschlafen habe, treffen so nicht zu. Hauptproblem war und ist die Haltung des Denkmalschutzes. Seit 2007 blockiert das zuständige Denkmalschutzamt jeden Kompromiss zur Sanierung und gleichzeitigen Ertüchtigung der Brücke. Noch Ende Januar 2009 hat das Denkmalamt der durch den Stadtrat beschlossenen Verbreiterung der Brücke erneut widersprochen – trotz des bekannten dringenden Sanierungsbedarfs. Wenn die Sanierung also wie beschlossen durchgeführt werden soll, wird die Brücke ihren Denkmalstatus verlieren.
Allerdings ist auch die Rolle der Grünen in diesem Zusammenhang bemerkenswert. Herr Löser scheint bei seinen Angriffen auf die Stadtverwaltung völlig auszublenden, dass es seine Partei war, die dem Denkmalschutz Unterstützung lieferte, indem sie zur Sitzung des Ortsbeirats Neustadt am 10. März 2008 forderte, die Planungen zur Sanierung und Verbreiterung der Albertbrücke noch einmal hin zu einer deutlich schmaleren Variante zu ändern.
Mit der interessanten (!) Begründung, dass die Waldschlösschenbrücke die Albertbrücke entlasten werde, wollten die Grünen auf einen separaten Radweg verzichten. Nicht nur, dass es für eine solche Schmalspurvariante definitiv keine Fördermittel gegeben hätte, es sollte auch nicht vergessen werden, dass der Zeitpunkt des Sanierungsbeginns der Albertbrücke auf den Termin der Fertigstellung der Waldschlösschenbrücke abgestimmt war.
Wenn also diejenigen, die den jetzigen Zustand lauthals beklagen, die Umsetzung des Bürgerentscheids zur Waldschlößchenbrücke nicht jahrelang verzögert hätten, dann wäre die Brücke bereits fertig. Zuerst verzögert man mit allen Mitteln den Bau der Waldschlößchenbrücke, dann verzögert man die Planungen zur Verbreiterung und Sanierung der Albertbrücke und dann wirft man der Stadtverwaltung vor, geschlafen zu haben. Mehr politische Verlogenheit war selten.“
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