Archive for November 22nd, 2010

Montag, 22.11.2010

Montag, November 22nd, 2010

3. wohngebietsoffene Diskussionsrunde im Jägerpark

Am Dienstag, den 26. Oktober 2010 lud der Förderverein der 19. Grundschule zum mittlerweile dritten Gesprächsabend. Seit über zwei Jahren diskutieren die Anwohnerinnen und Anwohner des Jägerparks nun schon über die Verbesserung der Verkehrsanbindung in Ihrem Wohngebiet. An erster Stelle stand dabei die Einrichtung einer Buslinie. Vor allem die Schulleitung der 19. Grundschule und deren Fördervereinsmitglieder haben einen maßgeblichen Anteil daran, dass die Debatte ständig weiterverfolgt wurde und letztendlich erste positive Ergebnisse zu verzeichnen waren.

So informierten Vertreter der Dresdner Verkehrsbetriebe bereits während der zweiten wohngebietsoffenen Diskussionsrunde im Januar 2010 darüber, dass mit der Inbetriebnahme des Verkehrszuges Waldschlösschenbrücke im Jahr 2011, die Verkehrsanbindung des Jägerparks durch die Buslinie 74 gewährleistet wird.

Im Zuge des Diskussionsprozesses wurde nun bei einer dritten Zusammenkunft auch das Interesse verfolgt, innerhalb des Wohngebietes eine verbesserte Infrastruktur zu schaffen. Vor allem für die Schülerinnen und Schüler der beheimateten Grundschule stellt sich die derzeitige Situation als eine sehr unbefriedigende dar.

Dabei geht es um zweierlei Vorhaben. Einerseits soll zwischen der künftigen Bushaltestelle auf der Mathias-Oeder-Straße und dem Wohnquartier eine fußwegläufige Verbindung entstehen. Diese will die Landeshauptstadt Dresden realisieren. Derzeit laufen noch die Kaufverhandlungen mit den entsprechenden Grundstückseigentümern.

Andererseits wünschen sich die Anlieger endlich einen zweckmäßigen Weg durch das angrenzende Waldstück; bisher kann man dort nur einen „Trampelpfad“ nutzen.

Gleichermaßen wird jedoch ein Investor auf diesem Grundstück zwei Doppelhäuser bauen. Zum Glück aller zeigte sich dieser sehr gesprächsbereit und sicherte letztendlich die Realisierung des Fußweges zu. Die Instandsetzungskosten dafür – und das ist das eigentlich Besondere – trägt ebenfalls die beschriebene Firma. Zu guter Letzt „schenkt“ der Investor diesen Weg dann der Stadt Dresden zur weiteren Nutzung – eine wahrlich tolle Geste zum Wohle der Allgemeinheit!

Das Handeln aller Akteure zeigt, dass man mit Beharrlichkeit und Diskussionsbereitschaft sehr viel erreichen kann – und wenn es sich auch „nur“ um einen Fußweg handelt